Die kleinen Hunde von Rumäniens Straßen und unsere Katzen

 

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UNSERE HUNDE
Durch den plötzlichen Tod unserer Rassehunde Ben (Berner Sennenhund) und Kira (Australian Shepherd) fehlte von heute auf morgen etwas in unserem Leben. Eine nie zuvor gefühlte Leere nahm von uns Besitz, wenn wir ihre Fotos sahen oder wenn der Blick auf die verweisten Schlafplätze fiel. Zum Glück wurde dieser Zustand schnell beendet.
Durch Tina Althoff, die sich mit der Organisation „Angels for Dogs“ für notleidende Hunde einsetzt, wurden wir auf das Elend rumänischer Straßenhunde aufmerksam. Videos, Fotos und Tierschutzberichte haben uns einerseits geschockt und andererseits betroffen gemacht, wie Menschen den Tieren so etwas antun können. An der dortigen Situation konnten wir im Grunde leider nicht viel ändern, weil es ein über Jahre gewachsenes System ist, die unkontrollierte Vermehrung von Hunden. Dennoch haben wir einen kleinen Beitrag dazu geleistet, wir haben unseren Sonnenschein MAGIC gefunden, die unser Leben bereichert hat.
Es war damals ein einschneidendes Erlebnis, das uns immer daran erinnert, dass Tiere auf uns Menschen angewiesen sind, dass wir für Tiere eine Verantwortung haben. Auf einem Fabrikgelände in Rumänien haben wir das jämmerliche Geschehen gesehen, wie eine Hündin unter erbärmlichen Umständen ihre Welpen zur Welt brachte. Im wahrsten Sinne des Wortes grauste es uns. Der Hundebesitzer unternahm nur das Nötigste, damit die Welpen am Leben blieben – sein Verhalten machte uns wütend und entschlossen zugleich.
MAGIC kam als erstes neues Familienmitglied zu uns, ihr damaliger Zustand war alles andere als gut, zersaustes Fell und ein magerer Körperbau waren nur die äußeren negativen Begleitumstände ihres früheren Lebens. Kaum bei uns eingezogen, wurde MAGIC von Tag zu Tag zutraulicher, ihr allgemeiner Zustand wurde immer besser. Für uns war es eine Art Generalunternehmung, immer noch waren die grausamen Bilder der rumänischen Zustände in unserer Erinnerung. Schon bald wurde aus der ehemals ausgehungerten MAGIC ein quirliges Hundemädchen, das uns ganz viel Freude bereitet.
Auch KIMMI bekamen wir unter ähnlichen Umständen. Sie wurde zunächst über einen Tropf versorgt, weil sie total verängstigt war und jede natürliche Nahrungsaufnahme verweigert. KIMMI wurde nach und nach zutraulicher, ihr Allgemeinzustand wurde mit jedem Tag besser. Heute ist Stillstand für sie ein Fremdwort, für uns immer wieder ein Grund für ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen – na klar, mit der gesamten vierbeinigen Raselbande.
Und da aller guten Dinge drei sind, stand für einen weiteren Hundezuwachs unser Nesthäkchen PIPPO, auch mit leidiger rumänischer Vergangenheit. Auch PIPPO kam wieder auf die sprichwörtlichen Beine. Übrigens, seinen Namen PIPPO verdankt er seinem lustigen Haarkleid, durch auch das der weltbekannte Clown Pippo populär wurde – ein lieber Freund, der leider verstorben ist.
UNSERE KATZEN
Die Mäusepolizei von Arsbeck
 

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